Heldenreise

Ein Angebot für Menschen, die einen Wunsch verwirklichen und ihre inneren Widerstände betrachten möchten…

 

 

Wie das szenische Erarbeiten aussehen kann, findet Ihr hier!

 

 


Das zu Hause und das Ziel gestaltet der/die Reisende selbst. Auch seinen Mentor und tiefsten Feind bestimmt der/die Reisende aus der Teilnehmerschar.

 

Andere Rollen und Aufgaben werden z.B. über Lose festgelegt. (Hürde, Helfer, Torhüter, magischer Gegenstand, Belohnung, innere Widerstände wie Zweifel, Ängste, Schuld… aber auch eigene Ressourcen wie Mut, Zuversicht, Vertrauen, Kreativität, Freude…)

 

Die Teilnehmer in ihren Rollen bereiten eigenständig ihre Stationen vor und positionieren sich auf dem Weg des/der Reisenden. Hier kann jedeR seiner/ihrer kreativen Intuition nachgehen. Ein achtsamer Umgang miteinander ist Voraussetzung!

 

1. Die vertraute Welt, das zu Hause: Gewohnheiten, Sicherheiten, vertraute Störungen werden betrachtet.

 

2. Der Ruf: Sehnsüchte, Unzufriedenheit und Bedürfnisse nach Veränderungen werden deutlich.

 

3. Erster Widerstand/ erste Hürde: können durch zusammengerollte Decken, Steine dargestellt werden. Es können auch   Symbole für Geld, Verpflichtungen, Sicherheiten, Verantwortungen,…gefunden werden die den/die Reisenden zurück halten…

 

4. Die Begegnung mit dem Mentor: hier können die inneren Widerstände kleiner werden. Der Mentor spricht Mut zu, glaubt an die Stärken der/des Reisenden und vermittelt Zuversicht!

 

5. Das Tor als Eingang zur Heldenreise symbolisiert den Wendepunkt: Gedanken werden jetzt zu Taten! Der Torhüter bewacht die unbekannte Welt und prüft die Willensstärke und innere Überzeugung.

 

6. Die Begegnung mit dem Mentor auf dem Weg: Hier kann der Spieler einen magischen Gegenstand / Glücksbringer für die Reise überreichen: „Wenn du in Not bist!“ (Taschenlampe, Klingel,… Symbol für Kraft und Zuversicht.) Die eigentliche Reise beginnt.

 

7. Begegnung mit den inneren Widerständen und Gegenspielern auf der Reise: z.B. verkörpert eine Person die eigenen Zweifel. „Du schaffst das nicht!“ oder vermeintliche Freunde entpuppen sich als Feinde… in der neuen Welt erfahren wir auch neue Regeln. In allen Situationen begleitet der Mentor liebevoll und verständnisvoll: hört zu, stärkt den Rücken, fragt nach was die Reisende braucht.

 

8. Die Begegnung mit dem tiefsten Feind ist die größte Herausforderung auf dem Weg zum Ziel. Joseph Campell: „Die Höhle die du zu betreten fürchtest, birgt den größten Schatz!“ Die Erfahrungen, die hier gemacht werden sind besonders konfrontativ, da hier die gr0ße Erkenntnis möglich wird: dessen, was wir nicht betrachten können oder wollen sichtbar werden zu lassen.

 

9. Am Ziel wird dem/der Reisenden ein Geschenk überreicht. (Belohnung, Vision) Ist es möglich die Erfahrung in unseren Alltag zu integrieren?

 

10. Die Rückkehr (optional) Möchte sich der/die Reisende seinen Ausgangspunkt noch einmal betrachten und seine Rückkehr als HeldIn zelebrieren?

 

Die Rückkehr: der/die Reisende kann noch einmal an den Stationen vorbeigehen, um in Frieden an den Ausgangspunkt zurückzukehren. Die Teilnehmer erwarten sie freudvoll. (Freudentanz, Berührungen, Umarmungen, getragen werden, je nach Bedürfnis…sind möglich.)

 

 

Reflexion und Abschluss aller Teilnehmer in ihren Rollen. Mit wiederholten Reisen können wir intensiver und detaillierter betrachten, was uns daran hindert den Alltag so zu gestalten, wie es uns entspräche.